4. Ökologische Herausforderung als Chance



Aktuelle Stunde 11. Oktober 2007

„Zwischen Versorgungssicherheit, Arbeitsplätzen und Klimaschutz – die Zukunft der Braunkohlenutzung in Brandenburg“

Herr Ministerpräsident, Sie wollten es spannend machen bei diesem wichtigen Thema. Zum zweiten Mal halten Sie de facto eine Regierungserklärung, haben diese aber nicht als solche nach Geschäftsordnung angemeldet.

Rede von Wolfgang Thiel

Herr Präsident, meine Damen und Herren, gestatten Sie mir vorerst ein Zitat von Siegmund Jähn, der - im Gegensatz zu uns allen hier - die zerbrechliche Welt aus dem All als Ganzes gesehen hat.

Er sagte kürzlich: „Ich bin kein Freund von Spekulation. Allerdings ist mein Optimismus nicht sonderlich groß, dass sich die Staaten zu einer gemeinschaftlichen Lösung der Zukunftsfragen durchringen werden. Wenn sich die Menschheit wirklich zerstören will, schafft sie das auch. Die Evolution wird das verkraften.“

Entschließungsantrag der Fraktion DIE LINKE

Land voller Energie – für einen zukunftsfähigen Energiemix in Brandenburg

Land voller Energie – für einen zukunftsfähigen Energiemix in Brandenburg

Der Landtag bekennt sich zu einer sozial gerechten und ökologisch verträglichen
und somit nachhaltigen Energiepolitik, die auf den Einsatz erneuerbarer Energien,
Energieeffizienz und Energieeinsparung begründet ist. Auf der politischen Tagesordnung im Land Brandenburg steht deshalb der mittelfristige Ausstieg aus der Verstromung von Braunkohle.

DIE LINKE. Brandenburg tritt der Volksinitiative „Keine neuenTagebaue – für eine zukunftsfähige Energiepolitik“ bei

September 2007

September 2007

Cottbus, den 30. September 2007: Am frühen Nachmittag hat der Landesvorstand der LINKEN. Brandenburg entschieden, sich an der Volksinitiative „Keine neuen Tagebaue – Für eine zukunftsfähige Energiepolitik“ zu beteiligen. Der Beschluss wurde mit 12 zu 1 Stimmen mehrheitlich gefasst.

Persönliche Erklärung von Ingo Paeschke zum Beschluss des Landesvorstandes DIE LINKE.

Brandenburg am 30.09.2007

Brandenburg am 30.09.2007

Der Landesvorstand hat heute mit großer Mehrheit den Beitritt des Landesverbandes zur
Volksinitiative „Keine neuen Tagebaue“ beschlossen. Als Mitglied des Landesvorstandes und Fraktionsvorsitzender in der SVV der Stadt Forst (Lausitz) erkläre ich hiermit, dass ich diesen Beschluss für verfrüht halte und ihn deshalb nicht mittrage.

Thesen zur Energiekonferenz 29./30.09.2007 Cottbus

Im Regierungsbericht „Integriertes Klimaschutzmanagement“ des Landes Brandenburg vom April 2007 ist nicht erkennbar, wie die in der aktuellen Landes-Energiestrategie angestrebte notwendige Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf 53 Millionen Tonnen jährlich bis 2010 erreicht werden soll. Wolle man dieses Ziel durch Festhalten an der Braunkohleverstromung im jetzigen Umfang, wie von MP Platzeck und Minister Junghanns favorisiert, erreichen, müssten z.B. - wie Brandenburger Umweltverbände in Reaktion auf den Bericht richtigerweise feststellten - der komplette Straßenverkehr und die Industrie im Lande abgeschafft werden.

Helmuth Markov zum Braunkohlengrundlagengesetz

Brandenburg September 2007

Brandenburg September 2007

Während der Debatten um das Braunkohlegrundlagengesetz im Brandenburger Landtag  hatte ich mich für die Inanspruchnahme von sorbischem Siedlungsgebiet (Horno) für den Braunkohleabbau ausgesprochen, da ich zu diesem Zeitpunkt der Überzeugung war, dass dies sowohl zur Energiesicherheit des Landes Brandenburg aus heimischer Braunkohle als auch der Sicherung der Arbeitsplätze bei der damaligen LauBAG und VEAG dient.

Antrag der Fraktion der Linkspartei.PDS

Beitrag des Landes Brandenburg zur Senkung der klimaschädlichen CO2-Emissionen des Verkehrs

Beitrag des Landes Brandenburg zur Senkung der klimaschädlichen CO2-Emissionen des Verkehrs

Der Klimawandel ist bereits im Gange. Nur durch die drastische Reduzierung der
Treibhausgas-Emissionen kann Einfluss auf das Ausmaß der Erderwärmung genommen werden. Der Verkehr gilt als ein wesentlicher Verursacher von klimarelevanten CO2-Emissionen.

Kohle in Beschäftigung und neue Energien umwandeln

Eine Studie der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Eine Studie der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Schon in einigen Jahrzehnten wird die Nutzung der Kohle als Energiequelle kaum noch möglich sein. Der Beitrag der Kohleverbrennung zur Aufladung der Atmosphäre mit CO2 und damit zum Klimawandel ist so bedeutend, dass eine Fortsetzung der bisherigen Kohleverstromung verantwortungslos wäre. Ein entschiedenes Umsteuern ist notwendig.

Studie Lausitzer Braunkohle

Kohlebedarf des konventionellen Kraftwerkparks sowie Folgen für den Klimaschutz und die Inanspruchnahme von Siedlungen, Cottbus, Februar 2007.

28. April 2007

LAG Umwelt

Diskussion des Leitbildes UNSERE HEIMAT aus ökologischer Sicht.

Diskussion des Leitbildes UNSERE HEIMAT aus ökologischer Sicht.

Anmerkungen und Korrekturen durch die LAG Umwelt.


7. März 2007

LAG Umwelt

Diskussion des Leitbildes UNSERE HEIMAT aus Ökologischer Sicht.

Diskussion des Leitbildes UNSERE HEIMAT aus Ökologischer Sicht.

Diskussion des Leitbildes UNSERE HEIMAT aus ökologischer Sicht.
Anmerkungen und Korrekturen zum Leitbild UNSERE HEIMAT durch die LAG Umwelt.


24. September 2006

Zempower Aufruf

Brandenburg ist ein auch durch Land- und Forstwirtschaft geprägtes Land. Wir sind stark im Ökolandbau und haben vielfältige Naturräume für Naherholung und Tourismus. Doch diese positiven Eigenschaften sind durch den massiven Ausbau der Agro-Gentechnik gefährdet.

Umweltgerechte Verstromung von Braunkohle in der Lausitz bis 2050

Standpunkt der Linkspartei.PDS-Fraktion

Standpunkt der Linkspartei.PDS-Fraktion

Im Jahr 2000 wurde nach umfangreichen Diskussionen ein gemeinsames Lausitzkonzept der PDS Brandenburg und Sachsen verabschiedet1. Energiepolitisch legt es den Schwerpunkt auf die Nutzung erneuerbarer Energien und trifft zum Braunkohlenabbau folgende Aussage:

Für eine selbsttragende wirtschaftliche, sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Entwicklung

Lausitzkongress der PDS Sachsen und Brandenburg - September 2000

Lausitzkongress der PDS Sachsen und Brandenburg - September 2000

In Brandenburg und Sachsen haben die Menschen neben neu gewonnenen Freiheiten als einschneidendstes Ergebnis der Wende von 1989/90 feststellen müssen, dass ihre Arbeitsplätze erdrutschartig “abgebaut” wurden. Gleichzeitig stiegen die Mieten, die Gebühren, Tarife und Beiträge für nahezu alle lebenswichtigen Dinge des Lebens. In der sächsisch-brandenburgischen Lausitz ging dies einher mit dem Zusammenbruch der seit über 150 Jahren betriebenen und bislang strukturbestimmenden, großindustriellen Braunkohle- und Energiewirtschaft.

Arbeit, Regionalentwicklung und globale Verantwortung

Energiekonzept der PDS Brandenburg - Februar 1999

Energiekonzept der PDS Brandenburg - Februar 1999

Das vorliegende Energiekonzept der PDS Brandenburg ist das Ergebnis einer mehrjährigen Diskussion im Landesverband, getragen insbesondere von der Tätigkeit der beiden landesweiten Arbeitsgemeinschaften „Energiepolitik“ und „Umweltpolitik“.