
Studie zur wirtschaftlichen Verflechtung von Berlin-Brandenburg vorgestellt
Studie zur wirtschaftlichen Verflechtung von Berlin-Brandenburg vorgestellt
Berlin und Brandenburg sind wirtschaftlich eng verflochten. 80 Prozent der Unter-nehmen in den Wachstumsbranchen beider Länder haben Wirtschaftsbeziehungen in das jeweilige Nachbarland. Mehr als ein Drittel der Firmen hat dauerhafte Kooperationen mit Partnern im Nachbarland. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor, die heute von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf in Berlin vorgestellt wurde.
Studie der IHK Berlin
Studie der IHK Berlin
Seit Beginn der neunziger Jahren wird über eine mögliche Fusion der Bundesländer Berlin und Brandenburg diskutiert. Am 5. Mai 19962 scheiterte die Volksabstimmung zur Länderehe aber am Votum der Brandenburger Bevölkerung.
Seitdem haben sich Wirtschaft, Bevölkerung und Verwaltung der beiden Bundesländer jedoch weiter verflochten. Insbesondere die Hauptstadtregion wird inzwischen von den Unternehmen als ein Wirtschaftsraum und von der Bevölkerung als ein Lebensraum wahrgenommen.
In der einzigartigen Dichte an öffentlichen und privaten Wissenschafts‑ und Forschungseinrichtungen in der Hauptstadtregion liegt eine der größten Chancen.
Das Projekt ”Linke Politik aus einer Region” und die Frage der Fusion
Das Projekt ”Linke Politik aus einer Region” und die Frage der Fusion
Die Existenz von zwei Ländern in einem Raum, der historisch, kulturell und geographisch eine regionale Einheit bildet, ist für beide Seiten unbefriedigend. Dadurch erscheint Brandenburg als ein Land ohne Mitte; Berlin eine Metropole ohne eigenes Umland.